Read La Belle Amour humaine by Lyonel Trouillot Online

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A bord de la voiture de Thomas, son guide, une jeune occidentale, Anaïse, se dirige vers un petit village côtier d'Haïti où elle espère retrouver les traces d'un père qu'elle a à peine connu et éclaircir l'énigme aux allures de règlement de comptes qui fonde son roman familial. Le caractère particulier de ce voyage encourage bientôt Thomas à prévenir la jeune femme qu'il lA bord de la voiture de Thomas, son guide, une jeune occidentale, Anaïse, se dirige vers un petit village côtier d'Haïti où elle espère retrouver les traces d'un père qu'elle a à peine connu et éclaircir l'énigme aux allures de règlement de comptes qui fonde son roman familial. Le caractère particulier de ce voyage encourage bientôt Thomas à prévenir la jeune femme qu'il lui faudra très probablement renoncer à une telle enquête pour faire l'expérience, dans ce village de pêcheurs dont il est lui-même issu, d'un véritable territoire de l'altérité où les lois sont amicales et flexibles, les morts joyeux, et où l'humaine condition se réinvente sans cesse face aux appétits féroces de ceux qui, à la manière du grand-père d'Anaïse et de son complice en exactions, le "colonel" - tous deux jadis mystérieusement disparus dans un incendie -, cherchent à s'octroyer un monde qui appartient à tous....

Title : La Belle Amour humaine
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ISBN : 9782742799206
Format Type : Paperback
Number of Pages : 176 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

La Belle Amour humaine Reviews

  • Steffi
    2018-09-26 13:39

    Ich war heute einige Stunden auf Haiti und habe den regengrauen Novembertag vergessen. Eine junge Frau, Anaïse, macht sich aus Europa auf nach Haiti, um dem Tod ihres Großvaters auf den Grund zu gehen. Der starb als Geschäftsmann viele Jahre zuvor in dem Dorf Anse-à-Fôleur, eben so wie der mit ihm befreundete Oberst, als die benachbarten Häuser der beiden abbrannten.Macht man sich nun auf eine Art Krimi gefasst, wird man genauso enttäuscht, wie wenn man auf eine Geschichte aus dem Mund der jungen Frau wartet. Stattdessen lauscht man erst einmal dem Taxifahrer Thomas und ehemaliger Ethnologie-Student. Er fährt sie von der Hauptstadt aus in das Dorf und berichtet in einem langen Monolog von Anse-à-Fôleur und immer wieder von seinen Ansichten und dem hier ganz anderen Verständnis von Wahrheit, Glück, Leben. Von der Armut und der Prostitution. Aber auch über den Unterschied von Stadt und Dorf, über verschiedene Formen der Macht, über die dummen Klischees der Menschen, die nach Haiti kommen. Und er tut dies in einer wunderbar-poetischen Sprache, sodass man ganz vergisst, dass man etwas über das Jahrzehnte zurückliegende Verbrechen erfahren möchte.Und immer wieder kommt er auf Städte zurück, in seiner Phantasie kreiert er eigene Städte und er hat einige Theorien:Auch bei dir zu Hause sind sich die Städte nicht gleich, stell ich mir vor. Es gibt Städte, die schreien, und solche, die flüstern. Es gibt Städte, die lächeln, und solche, die finster dreinschauen. Solche, die grell angemalt sind wie ein Straßenmädchen, das sich jeden Abend verkleiden muss, um in den Kampf zu ziehen. Und andere, die nichts zeigen, nichts verkaufen, weder angeben, noch sich zur Schau stellen, sondern unbefangen lächeln, wenn jemand zu Besuch kommt.Und an anderer Stelle: Du bist doch viel gereist und hast im Herzen von Metropolen gelebt, da wirst du wohl wissen, dass das Zentrum die Ferne nicht mag, es erobert sie höchstens. In der Stadt, aus der du kommst, werden Neuankömmlinge vom Ende der Welt sozusagen probeweise aufgenommen, bis man sieht, ob sie sich an die neue Vernunft gewöhnen können. Eine Art Anpassungsschule, in der nur die Besten bleiben. Nein, das Zentrum mag die Ferne nicht. […] Die Führer der Welt, die die geografischen Gesetzte diktieren […] haben nur ein Prinzip: Das Zentrum muss man sich verdienen, die Ferne muss man überwachen.Und man fragt sich bei solchen Passagen immer wieder, inwieweit Trouillot hier die politische Situation seines Herkunftslandes beschreibt. Nach und nach erfahren wir mehr über die beiden Männer, die in ihren brennenden Häusern umkamen und erkennen Typen, die wohl Haiti lange Zeit geprägt haben, die aber auch anderswo in der Welt immer wieder anzutreffen sind.Nur ganz kurz kommt Anaïse am Ende zu Wort. Ihr Stil ist jung, zart und doch sehr hellsichtig für die Unterschiede zwischen der Welt, aus der sie kommt, und der, die sie hier besucht. Sie findet ihren Platz, auf ganz andere Art als erwartet, während andere Fragen offen bleiben.Ein Buch, das die Missstände nicht schönredet, ihnen aber Poesie, Liebe und Bilder entgegensetzt.

  • Purple Iris
    2018-10-13 15:27

    Definitely not my favorite by Trouillot. It just didn't seem to come together as a story. There was no character development. I really liked some of the character portraits and the writing was really beautiful in places, but again, as a book project, it falls short for me. And I could have done without the woman's voice. As far as love as an overall theme is concerned, L'amour avant que j'oublie is a much better read. Richer. More complex. More beautiful.

  • Myriam
    2018-09-30 10:39

    Ceci est une bonne introduction à l'art de Trouillot; un peu moins fort que d'autres de ces romans, plutôt un "novella" q'un roman, mystérieux et invocant. Un hommage aux thèmes de Jacques-Stephen Alexis sans être aussi lourd qu'Alexis lui-même.A good introduction to the work of Trouillot; a little less strong than previous novels, more of a novella than a novel but mysterious and evocative. An hommage to the themes of Jacques-Stephen Alexis without being as heavy as Alexis himself.

  • Leyla
    2018-09-27 09:40

    Franchement, j'ai eu du mal à suivre l'histoire racontée par le chauffeur, elle me semblait très peu cohérente et elle n'a pas du tout réussi à me convaincre qu'elle valait la peine à la suivre. Donc, j'ai lu le bouquin, mais j'ai jamais compris quel était mon enjeux personnel dans toute cette affaire de l'oncle, ni où l'histoire voulait aller (visiblement, nulle part).

  • Helena
    2018-10-13 12:19

    'It is a "conte en clair obscur" for sure. an interesting story development whereby we are slowly given more and more details of what is initially portrayed as an unimportant event by the narrator.

  • Pascal
    2018-10-05 11:17

    Superbe histoire de la disparition de deux individus mal attentionnés en pleine campagne; jamais intégrés jamais aimés ou sympatiques avec les locaux, nous suivons leur histoire, leur famille, leur fin...Auteur haïtien...Très bien écrit, parfois un régal de lecture...

  • Marc-Andre Rioux
    2018-10-21 13:21

    3.75 stars

  • Jean Brubeck
    2018-10-12 09:19

    Obscure, confusing and hard to follow. Who is doing what and why is almost never clear. Annoying more than anything else.

  • Eena
    2018-10-15 11:21

    Pomalo bezveze, radnja nije ono što sam mislila da će biti.