Read Blutsaugerinnen und Femmes Fatales by Angelika Schoder Online

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Die Dämonisierung des Weiblichen reicht bis in die Antike zurück, wo Lamien, Lilim und Empusen als Blutsaugerinnen und lüsterne Nachtgestalten die Legenden und Träume der Menschen heimsuchten. Bis heute ziehen uns diese Vampirinnen in ihren Bann, ob als literarische Schauergestalten oder als verführerische Leinwandvamps. Blutsaugerinnen und Femmes Fatale zeigt die WandlungDie Dämonisierung des Weiblichen reicht bis in die Antike zurück, wo Lamien, Lilim und Empusen als Blutsaugerinnen und lüsterne Nachtgestalten die Legenden und Träume der Menschen heimsuchten. Bis heute ziehen uns diese Vampirinnen in ihren Bann, ob als literarische Schauergestalten oder als verführerische Leinwandvamps. Blutsaugerinnen und Femmes Fatale zeigt die Wandlung der Vampirin im Laufe der Jahrhunderte, von ihrem mythischen Ursprung als Blut und Lebenskraft saugendes grausames Wesen zu einer betörenden und unwiderstehlichen Femme Fatale. Die Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts brachte die bis heute faszinierendsten Vampirfiguren hervor: die dominante und sadistische Gräfin aus Leopold von Sacher Masochs Die Toten sind unersättlich, die lesbische Verführerin in Sheridan Le Fanus Carmilla und die sexuell emanzipierten viktorianischen Ladys in Bram Stokers Dracula. Um diese bissig-erotischen Vampirinnen geht es in Blutsaugerinnen und Femmes Fatale, von den gesellschaftlichen Hintergründen ihrer Entstehung bis hin zu ihrem Einfluss auf die Vamps der Kinoleinwand....

Title : Blutsaugerinnen und Femmes Fatales
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ISBN : 9783866081017
Format Type : Paperback
Number of Pages : 135 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Blutsaugerinnen und Femmes Fatales Reviews

  • Steffi
    2018-11-19 01:35

    Im Anschluss an Bram Stokers Dracula gelesen, da es ein ganzes Kapitel zu dem Roman gibt. Die Einleitung ist sehr interessant, erfährt man hier doch, dasss die"Ahnen" der Vampirinnen nach Lilith, Lamien und Empusen sind. Vin den letzten beiden hatte ich bislang nichts gehört. Meist rauben diese mythischen Wesen Kinder und kehren damit das Motiv der Mütterlichkeit ins Gegenteil. Schoder geht auch darauf ein, dass im 19. Jahrhundert die weit verbreitete Anämie bei Frauen und Blutverlust durch Menstruation als Gründe für möglichen Blutdurst von Frauen angeführt wurden. Was Stokers Roman angeht, wird die These vertreten, dass Lucy die – aus Stokers Sicht – "böse", da sexuelle Selbstbestimmung und Mina die "gute", auf Berufstätigkeit gerichtete Selbstständigkeit verkörperten. Beide verkörperten also Teil der so genannten "New Woman". Bei der stenografierenden, assistierenden, klug denkenden Mina würde ich dem zustimmen, bei Lucy scheint mir die These etwas gewagt, auch wenn sie gute Belege anführt und andere Interpreten das ähnlich sehen.

  • Aurumora
    2018-11-18 04:18

    - sehr Sexualitäts bezogen, und Rollen bezogen - leider wenig andere Aspekte beleuchtet- 114 Seiten Text, Rest Glossar- anstrengender Schreibstil mit vielen Einschüben und Klammern- Wiederholende Elemente, Kürzung hätte gut getan- Englischkenntnisse nötig, viele Zitate- wenn man sich nicht spoilern möchte, sollte man vorher Camilla und Dracula gelesen haben- sehr schöne Covergestaltung